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Mittwoch, 25. Januar 2017

Dinkel-Möhrenbrot mit Walnüssen, Sesam und Sonnenblumenkernen



Heute habe ich mal meine neue Küchenmaschine (Kenwood) getestet. Sie hat mich total begeistert.

Zumindest hat sie heute genau das erfüllt was ich mir vorgestellt habe und ich bin sehr gespannt was ich mit ihr noch so zaubern kann. 

Ich bin kein großer Brotesser aber ab und an ne leckere Scheibe Brot muss sein und mir war einfach mal nach backen. 



Zutaten:
- 500 Gramm Dinkelmehl
- 100 Gramm Dinkelvollkornmehl
- 1 Päckchen Backpulver
- 2 Teelöffel Salz
- 1/2 Teelöffel Natron
- 340 Gramm Naturjoghurt 
- 150 Gramm gemischte Körner/Nüsse
  ich habe 50 Gramm Sesam, 50 Gramm Sonnenblumenkerne und 50 g Walnüsse genommen. 
- 200 g Möhren gerieben
- 1 Ei


Zubereitung:

Möhren waschen und raspeln oder reiben. Ich habe sie in der Maschine klein gemacht. 

Backofen schon mal vorheizen und ein Backblech mit Backpapier mit etwas Mehl bestäuben. 

Mehl, Natron und Backpulver und Salz in einer Schüssel gut miteinander vermengen. 

In einer extra Schüssel das Ei und den Joghurt miteinander verrühren. Die Möhren dazugeben und untermischen, so dass die Joghurt-Ei-Masse sich gut damit vermischt. 

Möhren-Joghurt-Ei-Masse zum Mehl geben + die Hälfte der Körner/Nüsse (ca. 75 Gramm) und zu einem Teig verkneten. 

Der Teig muss richtig gut durchgeknetet werden, wenn es zu feucht ist einfach noch ein bisschen Mehl hinzufügen. 

Den Teig zu einem Laib formen und die restlichen Körner drüber verteilen, und mit einem scharfen Messer das Brot einschneiden. 

Im vorgeheizten Ofen bei ca. 200 Grad 50 Minuten backen.
Nach dem backen auf einem Küchenrost auskühlen lassen. 

Yammi, ich habe es mit Butter und frischen Schnittlauch genossen. 





Montag, 15. Dezember 2014

Empanadas (chilenisch)

Empanadas macht jede Region/Person anders.
Hier möchte ich Euch eine der verschiedenen Varianten zeigen die wir so machen. 

Das geht schön fix und schmeckt super. Am Besten schmecken sie aufgewärmt (mit Käse sofort) und man kann sie auch super einfrieren. Sie lassen sich dann super gut im Ofen wieder erwärmen.



Zutaten für den Teig:
(1 Portion)
wir haben es x 3 genommen und so ca. 3 Bleche voll gehabt. 

- 500 g Mehl

- 100 g Palmin
- 1 Tl Salz
- warmes Wasser (ruhig mit Wasserkocher gekocht und gemischt mit etwas kaltem Wasser)
- 1 TL Salz



Zutaten für die Füllung: 

- ca 1 Kg Rinderhack
- 5 mittelgroße Gemüsezwiebeln
- ca. 1 handvoll Rosinen (wer das nicht mag kann es weglassen, allerdings schmeckt man sie später kaum raus und sie geben dem Hack den besonderen Geschmack)
- Aji de Color (eine Art Paprikagewürz)
- Oregano
- Salz und Pfeffer
- ich nehme noch mein Zaubergewürz, welche ich selbst mixe 

- schwarze Oliven

- hartgekochte Eier
- 2 Eigelb zum Bestreichen


- Käse (Cheddar, Gouda, was Euch eben schmeckt und gut zum überbacken ist)

- etwas Rohrzucker (oder auch weißen Zucker)



Zubereitung der Füllung:

Die Füllung am Besten einen Tag vorher zubereiten und kühl stellen. Geht aber auch am selben Tag, sie muss aber völlig abgekühlt sein. 

Die Zwiebel ganz fein hacken in kleine Würfel (richtig fein). 

Die Rosinen in Wasser aufweichen lassen. 

Das Fleisch gut anbraten (nicht durchbraten) und die Zwiebeln hinzufügen, dann mit Gewürzen abschmecken und die Rosinen untermischen:








Vor der Zubereitung des Teiges die Eier hart kochen:





Das Mehl sieben und in die Mitte eine Mulde drücken:








Über dem Mehl das Salz streuen. 


Palmin in einem Topf erhitzen und sobald es flüssig in die Mulde gießen. 

In der Zwischenzeit auch das Wasser aufkochen. 








Ich knete den Teig grundsätzlich mit den Händen, auch wenn es etwas mühselig ist, vor allem wenn man die 3fache Menge nimmt :) 

Das Mehl langsam zur Mitte geben und immer etwas heißes Wasser dazugeben und so dann Schritt für Schritt zu einem geschmeidigen Teig kneten. 


Die Menge an Wasser kann ich Euch nicht nennen, ich mache das nach Gefühl und je nachdem wie viel ich brauche. 


Den Teig zu einer Kugeln formen und nicht abkühlen lassen! Abgedeckt ca. 30 Minuten ruhen lassen:








Danach den Teig nochmal richtig schön durchkneten. 


Ich teile ihn immer in Stücke ein und nehme immer Stück für Stück zum ausrollen und decke den restlichen Teig immer wieder zu: 









Beim Ausrollen achte ich darauf, dass ich nicht soviel Verschnitt später habe. Denn um so öfter man den Teig wieder zusammenrollt um so härter wird er:





Als Maß nehme ich mir eine Dessertschale:






Die rolle ich dann noch ein wenig aus und fülle sie mit dem Hack, dann gebe ich noch Ei und 2 Oliven dazu:





Die Tiefladen forme ich dann zu Taschen:





Die werden auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech gelegt und mit Eigelb bestrichen:







Mit der Käsefüllung wird es auch so gemacht, nur das über dem Käse etwas Rohrzucker gestreut wird. 

Da ist es am Besten einen Käse zu nehmen der schön zerfließt:





Dann kommen sie bei ca. 180 Grad (Umluft) in den Ofen bis sie goldbraun sind. 


Wie gesagt die mit Fleisch gefüllten Empanadas könnt Ihr problemlos einfrieren, die mit Käse schmecken am Besten frisch aus dem Ofen. 


Die Fleisch-Empanadas mag ich am liebsten aufgewärmt. Dann ist der Geschmack so richtig schön in den Teig eingezogen. 


Ich wünsche Euch viel Spass beim Ausprobieren. 



Pam 

Montag, 11. November 2013

Walnussbrot mit Parmesan & Thymianbutter mit Chilli








Ich liebe selbstgebackenes Brot und da ich ein wenig die Dinge aufbrauchen will die offen sind (wie Mehl, Körner, Kräuter) habe ich einfach mal was zusammengemixt. 




Zutaten für die Thymianbutter:


  • 50 g weiche Margarine oder Butter
  • Salz
  • Chillisalz
  • 1 Knoblauchzehe
  • frischer Thymian
  • schwarzer Pfeffer (gemahlen)



Die Butter mit einer Gabel cremig rühren, Knoblauch pressen, Thymian klein hacken und nach und nach die Zutaten zu der Buttermasse zugeben. 

Ich mache das nach Gefühl. Das muss man nach Belieben abschmecken. 
Thymian gebe ich ca. 1 Handvoll rein.







Zutaten für das Brot:


  • 225 g Weizenmehl
  • 75 g Dinkelvollkornmehl
  • 1-2 handvoll frischen Thymian
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Ahornsirup
  • 1 handvoll Walnusskerne
  • 15 g Hefe
  • 150 ml Wasser
  • 40 g frisch geriebenen Parmesan



Thymian klein hacken, ich nehme dafür am liebsten einen aus einem Kräutertopf:




Parmesan reiben und Walnusskerne grob zerhacken.

Das Wasser lauwarm erwärmen oder mit dem Wasserkocher zubereiten, darin die Hefe und den Ahornsirup gut auflösen.

Das Mehl, 1 TL Salz, Thymian gut vermischen und nach und nach die Flüssigkeit zugießen und zu einem Teig kneten, dann Parmesan zugeben und kurz weiter kneten:





Den Teig zugedeckt ca. 1 Stunde ziehen lassen, dann nochmals durchkneten und die Walnusskerne untermischen.




Den Teig in eine mit Backpapier ausgelegte Backform geben. Ich drücke oben drauf gern noch angeröstete Kürbiskerne rauf. 

Bei ca. 180 Grad 40 Minuten backen (Umluft).

Super super lecker, auch noch leicht warm mit der Kräuterbutter. 

Schmeckt super zu Suppen oder auch im Sommer zur Grillzeit. 




Donnerstag, 12. September 2013

Kürbisbrot

Heute endlich das versprochene Rezept für das Kürbisbrot. 

Es ist schon alle und ich habe vergessen ein finales Foto zu machen wenn es aufgeschnitten ist :) aber das könnt ihr mir bestimmt verzeihen. 

Das Rezept reicht für 2 Kastenformen


Zutaten:

  • 650-750 g Kürbis (Hokkaido, unzubereitet ca. 1.100 g)
  • 1 TL Salz
  • 100 g Margarine
  • 800 g Mehl
  • 2 Pck. Trockenhefe
  • 150 ml Milch
  • 150-200 ml Wasser
  • 150 g Zucker

Den Kürbis in der Mitte teilen, entkernen, schälen und würfeln. Bei mir sind 600 g rausgekommen diesmal, reicht auch:




Dann die Kürbiswürfel in dem Wasser ca. 10-15 Minuten unter gelegentlichen rühren weichkochen:



Währen dessen das Mehl mit der Hefe gut vermischen. 
Natürlich nur die Hefe, nicht die Päckchen :)







Den weich gekochten Kürbis ca. 10-15 Minuten abkühlen lassen und anschließend mit der Margarine und Salz fein pürieren, Mehl hinzufügen:




Zu dem Mehl geben und Zucker dazu:



Alles zu einem glatten Teig verrühren. Ich gebe gern noch ein paar  richtig klein geschnittene Würfel der Kürbisschale dazu. Sieht gut aus :)



Den Teig abgedeckt ca. 30 Minuten gehen lassen und dann in 2 Kastenformen aufteilen. 

Und ab da habe ich vergessen zu fotografieren. 

In den vorgeheizten Ofen bei ca. 180-200 Grad 20 Minuten backen. 

Dann die Oberseite mit einem Messer aufritzen und die Brote bei 170 Grad weiterbacken. 

Ich teste zwischendurch immer mit einem Spieß ob die Brote schon durch sind. 

Probiert es aus und lasst es Euch schmecken.